⋰ PICKNICK DE LUXE | Schwarz-Kiefer

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Werkstoff Werkstoff! Essbar Essbar! Heimat Heimat!

⋰ PINUS NIGRA

Schwarz Kiefer Unter einer Schwarz-Kiefer lässt es sich wunderbar picknicken, denn der Boden unter ihrer Wasser fangenden und Schatten spendenden Krone ist sehr trocken. Die Nadeln würzen die mitgebrachten Speisen, der Stamm ist eine gemütliche Lehne.

Schwarz Kiefer

Schwarz Kiefer Die Schwarz-Kiefer ist trockenheitsresistent, unempfindlich gegen Luftverschmutzung, Salzgischt und Wind. Bei jüngeren Kiefern kann das Alter anhand der abgehenden "Ast Etagen" bestimmt werden. Jedes Jahr kommt eine "Etage" hinzu.

Schwarz-Kiefer Kiefernnadeln werden bis zu 15 cm lang. Die Nadeln enthalten Vitamin C, Flavonoide und Gerbstoffe. In der Küche können sie genutzt werden um Speisen zu würzen.

Schwarzkiefer Nadeln Paarweise an einer Blattbasis sitzen die Nadeln der Schwarz-Kiefer. Die Blüten der Schwarz-Kiefer zeigen sich zwischen April / Mai. Die männlichen Blüten sind erst grünlich gelb und oval. Später bräunlich mit Blütenstaub.

Schwarzkiefer Borke Die dunkelgraue bis schwarze Farbigkeit der Schwarz-Kiefernborke ist ein typisches Erkennungsmerkal.

Schwarz-Kiefer männliche Blüten Eine Gliederkette lässt sich aus den Nadelpaaren fertigen. Einfach eine Nadel aus der Bindung ziehen und das spitze Ende der verbleibenden Nadel in die Bindung stecken.

Pinus nigra Zapfen Junge Kiefernzapfen geben in der Küche Aroma für feine Essige, Liköre und Sirups. (Foto: Roberto Verzo)

Schwarzkiefer Zapfen Kiefern Zapfen werden erst nach drei Jahren samenreif. Die verdeckte Unterseite der reifen Zapfen ist schwarz. Ein Erkennungsmerkmal.

⋰ KÖNNEN | ERKENNEN | STAUNEN

  • KÖNNEN
  • Wasser können Schwarz-Kiefern nicht nur über die Wurzeln sondern auch über die Nadeln aufnehmen – beispielsweise die Tautropfen am Morgen.
  • Der Boden unter Kiefern ist besonders trocken. Ein idealer Platz für ein Picknick
  • Den Picknick-de luxe Faktor zum trockenen Boden liefert der angenehm harzige Duft des Baumes, die feinen Kiefernnadeln, die mitgebrachte Speisen würzen, der luftige Halbschatten den die Kiefer spendet und der nicht zu rauhe Stamm zum anlehnen.
  • Neben der Lärche ist die Schwarz-Kiefer der harzreichste europäische Nadelbaum.
  • Das Holz läßt sich leicht imprägnieren und knarzt nicht. Ideal für Bühnenböden.
  • Masten, Pfähle, Schiffe, Sperrholz und gröbere Tischlerarbeiten werden mit Kiefernholz umgesetzt.
  • Rohstoff für Verpackungsmaterial und Zellstoff.
  • Das Harz der Schwarzkiefer wird für die Herstellung von Kolophonium und Terpentin geerntet.
  • Mit den harzreichen Zapfen der Schwarzkiefer bekommt jeder – auch ohne Übung - ein Lagerfeuer in Gang.
  • Die Nadeln der Kiefer sind essbar, enthalten Vitamin C, ätherische Öle und sind sehr aromatisch.

  • ERKENNEN
  • Name: Schwarz-Kiefer
  • Botanisch: Pinus nigra
  • Aussehen: Immergrüner Nadelbaum
  • Wuchsform: Kegelförmige Krone, die mit dem Alter in die Breite geht.
  • Gute Standorte: Lichtbedürftig, ansonsten sehr anpassungsfähig.
  • Höhe: Bis 40m
  • Rinde: Grauschwarz mit Brauntönen – daher der Name „Schwarz“-Kiefer.
  • Nadeln: Zweinadlig, mit bis zu 15 cm langen Nadeln, die auf beiden Seiten dunkelgrün sind.
  • Männliche Blüten: Stehen in Trauben an den Trieben. Ihre Form ist oval, die Farbe gelblich.
  • Weibliche Blüten: Höchstens zu zweit stehend, grünlich oval an den Spitzen der Langtriebe zeigen sich zwischen Mai/Juni.
  • Samen: Eiförmige zunächst grüne, dann braune Zapfen, die erst nach drei Jahren samenreif werden. Die verdeckte Unterseite der reifen Zapfen ist schwarz.
  • Alter: Bis 400 Jahre
  • Wurzeln: Pfahlwurzel mit horizontalen und vertikalen Seitenwurzeln.
  • Verbreitung: Heimat sind die Gebirge Südeuropas und Nordafrikas. Als Forst- oder Parkbaum wird sie in fast allen Erdteilen gepflanzt.

  • STAUNEN
  • Trockenheitsresistent, unempfindlich gegen Luftverschmutzung, Salzgischt und Wind.
  • ÖKOLOGIE: Viele Pilze, Vögel und Insekten leben von und mit der Schwarz-Kiefer.
  • Spezialgebiete der Schwarz-Kiefer sind Freiflächen mit extremen Bedingungen, die für andere Bäume unwirtlich sind.
  • Unauffällige Blüte im Mai, denn befruchtet wird die Schwarzkiefer durch den Wind.








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